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Wild- und Zuchtpilze

Pilze

Pilze sind eukaryotische (=mit Zellkern) Lebewesen, deren Zellen Mitochondrien ( = umschlossenes Organell mit eigener Erbsubstanz) und Zellskelett enthalten. In der biologischen Klassifikation bilden sie neben Tieren und Pflanzen ein eigenständiges Reich, zu dem sowohl Einzeller wie die Backhefe, als auch Vielzeller wie die Schimmelpilze und die Speisepilze gehören.

Viele Pilzarten sind bekannte und beliebte Nahrungsmittel. Dazu gehören nicht kultivierbare Arten wie Steinpilz und Pfifferling, aber auch Kulturarten und –sorten von Champignon, Shiitake und Austernpilze. Beim Sammeln von Wildpilzen ist grösste Sorgfalt geboten, um nicht durch versehentlich geerntete Giftpilze eine Pilzvergiftung zu riskieren.

Vermutlich existieren Pilze schon seit 900 bis 1‘200 Millionen Jahren. Ein Fund aus einem 850 Millionen Jahre altem Schiefergestein in Kanada wird manchmal als Pilzfossil gedeutet.

Man kennt heute etwa 100‘000 Pilzarten; manche Fachleute nehmen an, dass es über 1 Million Arten geben könnte. Viele Pilze jedoch haben die Fähigkeit zur geschlechtlichen Vermehrung verloren.